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Besteuerung Berufsunfähigkeitsrente

Auch wenn man es nicht glauben mag, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung muss versteuert werden. Dies sollte aber keinen Angestellten oder Arbeiter davon abhalten, diese überaus wichtige Absicherung zu beantragen, denn ohne die BU, wie sie in der Versicherungswirtschaft genannt wird, kann man bei einer Berufsunfähigkeit kein normales Leben mehr führen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte eine der ersten Versicherungen sein, die ein Arbeitnehmer in Betracht zieht, abzuschließen. Bei der Besteuerung ist folgendes zu beachten : Die Besteuerung der Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung hängen davon ab, um welche Art von Berufsunfähigkeitsversicherung es sich handelt. Wenn die BU Versicherung eine Kapitalleistung vorsieht, so ist diese Leistung steuerfrei. Anders sieht es aus, wenn die BU Versicherung eine BU Rente auszahlt. Hier wird ein pauschalierter Ertragsanteil der Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz ausgesetzt. Nach der Dauer des voraussichtlichen Rentenbezugs wird dieser pauschalierte Ertragsanteil erhoben. Die voraussichtliche Dauer der Rentenzahlung hängt davon ab, wie lange der Arbeitnehmer berufsunfähig ist. Die maximale Rentenzahlung erfolgt in der Regel für den vertraglich vereinbarten Zeitraum. In einem Beispiel hat eine 25jährige Frau eine BU Versicherung. Jetzt wird sie leider berufsunfähig. Der Vertrag ist bis zum 65ten Lebensjahr abgeschlossen. Mit dem 40ten Lebensjahr wird die Frau leider berufsunfähig. Die Versicherung muss jetzt 25 Jahre eine BU Rente an die Frau zahlen. Es ergibt sich, bei diesen Gegebenheiten, eine Ertragsanteilbesteuerung von 26 %. Wenn die BU Rente 1000 Euro beträgt, muss die Frau jetzt 26 % von 1000 Euro, also 260 Euro besteuern lassen. Wenn Ihr persönlicher Steuersatz 20 % ist, dann muss eine Steuer von 52 Euro bezahlt werden. Wie man sieht, ist die Besteuerung der BU Rente nicht wirklich schlimm und sollte keinen Arbeitnehmer davon abhalten diese Versicherung abzuschließen.